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„Die Toleranz, andere Empfindungen zu verstehen hilft mir jeden Tag in meiner Arbeit mit Künstler aus aller Welt. Diese Sensibilität habe ich am United World College in Wales erworben.“
Darrel Toulon, Ballettdirektor Oper Graz
UWC Short Programmes sind zwei- bis dreiwöchige, internationale Sommerprogramme, die meist in Regionen stattfinden, in denen politische, wirtschaftliche, kulturelle oder umweltbezogene Spannungen herrschen. Zudem stehen Short Programmes unter einem Thema, z.B. Konfliktmanagement oder Umweltschutz und werden von College-Tutoren und UWC-AbsolventInnen organisiert und geleitet. Standorte waren bisher Litauen, Lettland, Montenegro, Zypern, Jordanien, die Türkei, Frankreich, Wales und Deutschland.
Short Program AbsolventInnen haben ein eigenes Netzwerk, außerdem werden jährliche AbsolventInnen-Treffen in verschiedensten Ländern organisiert. Für viele SchülerInnen hat sich ihr Leben durch ein UWC Short Program nachhaltig verändert.
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Als ich Mitte Juli aus dem Flugzeug stieg und zum ersten Mal die extrem hohe Luftfeuchtigkeit und den Smog Pekings einatmete, hatte ich eigentlich noch keine Vorstellung von dem, was mich in den nächsten Wochen in China erwarten sollte. Aber ganz egal, was ich mir vorher ausgemalt hatte, die Zeit in China übertraf einfach alles!
In nur knapp 3 Wochen habe ich so viel erlebt, dass ich noch jetzt, nachdem ich schon wieder fast 2 Monate zurück bin, stundenlang erzählen könnte. Wenn ich mich an diese wunderbare, interessante Zeit erinnere, denke ich nicht nur an dieses exotische Land und dessen interessante Kultur, sondern vielmehr an alle Freunde, die ich dort gefunden habe.
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Für Bernhard Radlinger, Martin Farnik und mich (Stefanie Gaßner) hieß es am 07.08.2010 „Ab nach Israel!“ Dort haben wir die nächsten 17 Tage verbracht. Wir flogen am Abend weg, zuerst nach Istanbul, wo wir schon unsere ersten Kollegen aus dem Kosovo und Kroatien getroffen haben, dann kamen wir um 2 Uhr morgens in Tel Aviv an, wo uns die Leiter des Short Courses mit offenen Armen empfingen. Wir haben dort auf die anderen Teilnehmer gewartet, bis wir um 10 Uhr losfuhren – direkt ins 5 Stunden entfernte Beduinenlager mitten in der Wüste (nach einem kurzen Zwischenstopp bei Ben Gurions Grab). Der Hitzeschock war schon bei der ersten Pause groß – man konnte bei 50 Grad im Schatten kaum atmen. Aber immerhin schwitzten wir nicht bei der geringen Luftfeuchtigkeit. Im Beduinenzelt angekommen, machten wir beim abendlichen Kamelritt durch die Wüste erste Fotos und gingen nach gemütlichem Zusammensein beim Lagerfeuer trotz Schlafmangels spät ins Bett.
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Als ich mich für einen UWC Short Course beworben habe, wusste ich, dass es eine unvergessliche Erfahrung werden wird. Jetzt, nachdem ich zweieinhalb wundervolle Wochen in Israel verbracht habe, weiß ich, dass meine hohen Erwartungen noch einmal übertroffen worden sind.
Schon die Ankunft in Israel war sehr herzlich und auch wenn wir die letzen waren, die aus ihrem Flugzeug stiegen, waren wir bald Mitglieder der großen Short Course- Familie.
Noch am selben Tag ging es vier Stunden im Bus Richtung Süden direkt ins Kibbutz Ketura. Die Woche im Kibbutz wird wohl allen Teilnehmern aus nah und fern am prägendsten in Erinnerung bleiben.
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