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Erwartungen

Florian Sichart (UWC Adriatic 2014 - 2016)

Florian_Sichart.jpgDie erste richtige Schulwoche am „Collegio del Mondo Unito dell’Adriatico“ ist vorbei. Beinahe 2 Jahre. Die Zeit, die ich warten musste auf außergewöhnliche Momente, die hier täglich passieren. Momente, in denen Vorurteile und Intoleranz aufgebrochen und durch Ideen sowie Freundschaften ersetzt werden, die weit über politischen, sprachlichen, religiösen und kulturellen Barrieren stehen. Momente wie ich ihn gestern erleben durfte:

Ich fragte einen meiner Secondi, wie denn seine Pläne nach seinem Abschluss aussehen würden. Die Antwort, die ich bekam, war überraschend und für mich zuerst vollkommen unverständlich. Je länger ich allerdings darüber nachdenke, desto beeindruckender und sinnvoller erscheint sie mir:

Florian Sichart (UWC Adriatic 2014 - 2016)

 

Tatjana Steixner (UWC Dilijan 2014 - 2016)

Tatjana_Steixner.jpgIch bin jetzt schon über ein Monat hier in Dilijan, Armenien, an einem Ort, von dessen Existenz ich vor einem Jahr noch gar nicht wusste. Ich erwarte also nicht, dass jeder weiß, wo ich jetzt gerade bin. Dilijan ist ein entlegenes Städtchen in der sogenannten Tavush-Region in Armenien. Armenien ist ein kleiner, 3-Millionen-Einwohner ex-Sowietstaat westlich der Türkei, südlich Georgiens und nördlich des Irans. Das UWC hier gibt es seit unserer Ankunft im August, und dementsprechend spannend, chaotisch und herausfordernd ist mein Monat verlaufen.

Ich sitze gerade in unserer Bibliothek (einer der friedlicheren Orte am Campus) mit Blick nach ins Grüne. Im Gegensatz zum Rest Armeniens ist es hier recht feucht und teilweise auch kühl, und heute blicke ich (leider) auf eine graue Wolkendecke. 

Tatjana Steixner (UWC Dilijan 2014 - 2016)

 

Tara Pollak (UWC Adriatic 2012 - 2014)

Tara PollakIch bin gespannt.
Es ist wie warten auf etwas, das man sich nicht vorstellen kann. Es ist wie eine Vorstellung, die noch im trüben Wasser schwimmt. Schon so viel gehört, schon so viel gelesen.
Wie es wohl ist, mit so vielen, so verschiedenen Menschen zusammen. Wie es wohl sein mag, zu entdecken, dass die Unterschiede manchmal gar keine sind.
Ich habe weder Vorstellung noch Erwartung, denn ich bin noch nicht angekommen. Habe noch nicht ganz realisiert- zwei Jahre, Italien, Meer, mehr Menschen, mehr Sprachen- Diversität auf einem Hügel namens Duino.

Tara Pollak (UWC Adriatic 2012 - 2014)

   

Christina Hasenhüttl (UWC in Mostar 2012 - 2014)

christina hasenhuettlNeue Lage: 12 Tage!
Es kommt immer näher! Meine Abreise steht vor der Tür. Die Vorfreude steigt, denn ich habe schon eine E-Mail mit Info über meine Zimmerkollegin (Roomie) bekommen, mit der ich schon in regem Kontakt stehe.
Mein Leumundszeugnis habe ich schon von der Polizei geholt, Fotos für mein neues Zimmer muss ich erst ausdrucken lassen und langsam muss ich überlegen, was ich alles einpacke. 
Ich bin noch auf der Suche nach einer großen Österreich Flagge, um mein Land auch visuell gut repräsentieren zu können. Die meiste Zeit genieße ich noch mit Familie und Freunden.
Auf die Frage: Freust du dich? muss ich mit einem JA! und einem breiten Lächeln antworten, denn dies ist die Wahrheit.

Christina Hasenhüttl (UWC in Mostar 2012 - 2014)

 

Max Wald (UWC in Mostar 2012 - 2014)

Max Wald"I'm really looking forward to meeting you in August!" Dies ist wahrscheinlich der, in den letzten paar Monaten, am öftesten gelesene und geschriebene Satz. In drei Wochen werde ich mit Christina und unseren deutschen Mitschülern in den Bus steigen und nach Bosnien zu "unserem" College fahren. Wenn ich daran denke, dort all die Menschen zu treffen, die genau diesen Satz schon x-mal zu mir gesagt haben, stellen sich bei mir alle Haare auf und meine Mundwinkel wandern gefühlte zwei Meter nach oben.
Natürlich ging es vor allem in den vergangenen Wochen anders zu als bei üblichen Jahresabschlüssen: Abmeldung in der Direktion abgeben; den Lehrern erklären, was genau UWC ist; Mitschüler verabschieden, Formulare ausfüllen und an das College schicken und und und. Für mich stellten diese Dinge eigentlich kein größeres Problem dar.

Max Wald (UWC in Mostar 2012 - 2014)

   

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